Neroberger Rebläuse
- dies sind beileibe keine bösen Schädlinge an Neroberger Weinstöcken!
Ganz im Gegenteil sind es liebenswerte, sportlich gesinnte Menschen, mit einer Marotte für das Feld- und Hallenhockey.
Weitsichtige Vereinsvorstände, sich zumeist aus Hockey- und Tennisgiganten zusammensetzend, sind bemüht, sie zu hegen und zu pflegen, auf dass sie sich zahlreich vermehren, denn die Rebläuse sind sowohl für das gedeihliche Vereinsleben als auch dem Wirt des Vereinslokals sehr nützlich.
Eine Neroberger Reblaus ist entweder ein femininer oder maskuliner Elternteil, welcher seinen Sprössling bei unserer großartigen Rosi Blöcher (ehrenwerte Mutter von Stefan Blöcher, dem ehemaligen „Beckenbauer“ des dt. Feldhockeys) in die "unbarmherzige" Hockeyschule gegeben hat und es nun selbst auch ein wenig versuchen möchte.
"Elternhockey" ist eine mysteriöse, etwas "affenartige" Bewegungsangelegenheit, verbunden mit viel Heiterkeit und ein bisschen Sport natürlich auch.
Rosi Blöcher meint: "Hockey ist eine Sportart mit einer hohen Fehlerquote!"
Meine Meinung: "Das verzeiht doch alles!"
Diejenigen, die das Elternhockey am eigenen Leibe und mit dessen Mythologie erforschen, werden ihre hockeyspielenden Kinder vom Spielfeldrand aus wesentlich besser verstehen und die heimliche Anerkennung ihrer Sprösslinge genießen dürfen.
Das Journal Freizeit-Hockey N° 45 vom April 2001 – DHB Breitensport und Vereinshilfe für Elternhockey - weist für sämtliche Bundesländer sage und schreibe 206 (zweihundertsechs!) Elternmannschaften auf.
Pro Mannschaft kann man im Schnitt mit ca. 20 Elternteilen rechnen. Das ergibt über 4000 begeistert spielende Elternhälften- und Sie sind (noch) nicht dabei?
Grundsätzlich werden nicht-hockeyspielende Elternteile bei uns Neroberger Rebläusen nicht ausgeschlossen sondern gesellschaftlich voll integriert - natürlich nur, sofern sie das wollen!
Auch alle kinderfreundlichen Kinderlosen sind bei den Rebläusen willkommen, wobei in früheren Zeiten diesbezüglich eine schriftliche Ehrenerklärung abzugeben war, dass man zukünftig noch willens sei, für (Hockey-)Nachwuchs zu sorgen!
Die Brutzeit des Wiesbadener Elternhockeys war exakt im Januar 1986.
Die Galionsfiguren des WTHC, Rosi Blöcher und Martin Korb sowie eine Schar hockeyspielender Kinder und Jugendlicher, waren während einer Skifreizeit in der Schweiz durch riesige Schneemassen in ihrer Berghütte eingeschlossen.
Während eines tagelang andauernden Schneesturmes gab es also kein Heraus- oder Hineinkommen.
Und während Rosi brütete und Martin brütete, brütete die Jugend am effektivsten und schließlich ihr "Winter-Ei" aus: Sie wetteten, dass es Rosi und Martin nicht schaffen würden, in näherer Zukunft die Hockeykindereltern mit zwei kompletten Hallenmannschaften zum Wettkampf aufzubieten.
Dem Hockey-Mächtigen sei gedankt- die Kinder verloren diese Wette...
Schon zum 20./21. September 1986 wurden wir „Neroberger Rebläuse“ als Neulinge zu einem der bekanntesten und edelsten Elternhockeyturniere, nämlich dem der "Bonner Chaoten" eingeladen und dadurch in die große Welt der Elternturniere eingeführt.
Bis tief in die Nacht wurde auf diesem Turnier getanzt- und da wir Neroberger Rebläuse des nächtens besonders hübsch und von gutem Benehmen sind, folgten Einladungen vom "Gluckensturm" des TTK Sachsenwald und den "Grasnarbenschockern" des Braunschweiger THC.
Diese oben genannten Clubs haben es uns ermöglicht, in die Creme de la creme des Elternhockey einzusteigen und dafür sind wir alle Zeit sehr dankbar.
Wir Neroberger Rebläuse existieren somit seit 15 Jahren und so findet man zu uns:
- Man mache sich in sportlicher Kleidung auf den Weg zu den Hockeyplätzen des WTHC.
- Im Sommer: auch in den Schulferien (während dieser Zeit können ältere Kinder, bzw. Jugendliche gerne zur Unterstützung der urlaubsbedingt ausgedünnten Elternschar mitgebracht werden! ) - findet das Training immer montags ab ca. 19.30 Uhr statt.
- Im Winter: in eine der Wiesbadener Sporthallen (näheres siehe unter Termine).
- Ansprechpartner können unter Kontakt gefunden werden.
- Um die 20 Jahre (als Mindestalter!) sollte man sein, um mit Elternhockey zu beginnen.
Seien Sie als zukünftige „Neroberger Reblaus“ herzlichst von mir gegrüßt!
Ihr Fred Eichhorst
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