Freunde,Verwandte und Hockeyspiel in Berlin
von Ulla D. aus W. am R.
Eine kleine muntere Schar von Rebläusen zogen nicht nur des Hockeyspiels wegen in unsere Bundeshauptstadt Berlin.
Dem Sorgetrieb folgend wurden flügge Kinder heimgesucht, ihre sozialen Bindungen begutachtet, potenzielle Schwiegerkinder beäugt, alte Freunde überfallen, Hausrat in die Hauptstadt geschafft, Schmutzwäsche eingesammelt - und in den Besuchspausen Hockey gespielt. Wir wurden unterstützt von den Bindenwicklerinnen, Tupferdreherinnen und Kabellegern von schwarz-rot Brandenburg.
Wir danken an dieser Stelle herzlich den Brandenburgern, die uns mit einer Rumpfmannschaft mit Torfrau Jeanne, Christian, Bernhard, Peter und Betreuerehefrau Petra prächtig und sehr erfolgreich die freien Spielpositionen besetzten :
Brandenburger Rebläuse gegen die
- Proseccis [Hannover] 2:0
- Klapperstörche [Berlin] 1:0
- STK Maulwürfe [Berlin] 1:2 Gastgeber
- Marienkäfer [Berlin] 0:0
- Freitagshocker [Hannover] 0:0
- Krummholzwespen [Berlin] 4:1
Wir haben nicht nur bei den Spielen abgeräumt, sondern auch am Buffet:
knackige Schwarte und zart-saftiger Hinterbacken vom Spanläufer und ein
köstlicher Wutzekopp für Willi, dem Labrador aus dem Hause Trautmann.
Für Lutz war dieses Turnier besonders angenehm, da wir einen Tisch -discoschallgedämft, buffettnah- fanden, wo der philosophische Ansatz darüber "was die Welt im Innersten zusammenhält" in aller Konsequenz bei mehreren Runden Bier besprochen wurde . Im Besonderen wurde die Brecht´sche Kontroverse "gut" und "gut gemeint" diplomatisch aber verbindlich mehrfach in die Bewertungen der Diskussionsbeiträge eingebracht.
Alles in allem also…ein gelungenes Hockey-Wochenend-Vergnügen.
Vielen Dank, liebe Maulwürfe!
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